Badehotel seit 1925

Die Geschichte von Klithjem

Seit 1925 liegt das Klithjem Badehotel hinter den Dünen von Vejers Strand an der Westküste von Jütland in Dänemark, nur wenige hundert Meter von der Nordsee entfernt. Die Gäste kommen hierher, um Ruhe am Meer zu finden, die Natur hautnah zu erleben und Zeit miteinander zu verbringen - so wie sie es schon seit mehr als 100 Jahren tun.

Die Geschichte ist in den Details zu spüren. In den Treppen, die leicht knarren, in den kleinen versteckten Ecken und Winkeln im Innen- und Außenbereich und in dem Gefühl, einen Ort zu betreten, an dem die Zeit ein wenig langsamer vergeht.

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Die Geschichte von Klithjem

Von der Kneipe zum Strandhotel

Es begann mit einem Schuppen

Bevor Klithjem zu dem Strandhotel wurde, das wir heute kennen, war es nur ein kleiner Schuppen am Vejers Strand. Die Geschichte besagt, dass der örtliche Bäcker es 1920 als Zufluchtsort baute, in dem er nach den morgendlichen Lieferungen an die Soldaten des Truppenübungsplatzes ein Nickerchen machen konnte.

Die Gerüchte über den kleinen Schuppen am Wasser verbreiteten sich schnell. Bald kamen der Postbote, der Milchmann und andere Einheimische nach getaner Arbeit vorbei. Nicht um sich auszuruhen, sondern um einen Schnaps zu trinken und über die großen und kleinen Dinge der Gemeinde zu plaudern.

Der Schuppen war im Volksmund als "Smugkroen" bekannt. Hier, mitten in der Dünenlandschaft und abseits der alltäglichen Arbeit, entstand ein zwangloser Treffpunkt, an dem Geschichten erzählt wurden und die Zeit für eine Weile still stand. Und hier, in dem kleinen Schuppen am Wasser, nahm die erste Saat von Klithjem Gestalt an.

Gebaut aus englischen Hummerkesseln

Einige Jahre später wurde "Smugkroen" vom örtlichen Strandaufseher ausgebaut - nicht mit Material aus einem Sägewerk, sondern mit dem, was das Meer an den Strand gespült hatte. Nach Stürmen konnte man Hummerkisten von englischen Fischerbooten finden, die an Vejers Strand angeschwemmt worden waren. Und genau diese Kisten wurden für das Bauprojekt verwendet.

Die Hummerkisten wurden übereinander gestapelt, zusammengeklopft und mit Brettern, Stroh und Hühnerdraht abgedeckt. Schließlich wurde eine Schicht Zement aufgetragen, um die Materialien miteinander zu verbinden und den Wänden eine Oberfläche zu geben.

Die Hummerkisten verschwanden hinter dem Zement, aber sie waren immer noch da und gaben dem Haus den Namen "Hummerdose" - ein Name, der verriet, wie es entstanden war. Im Laufe der Zeit wuchs "Hummerdåsen" zu dem, was heute als Klithjem bekannt ist. Obwohl die Wände später mit Beton verstärkt wurden, blieb die Geschichte im Inneren des Hauses verborgen. Bei Renovierungsarbeiten in den Jahren 1955 und 1998 kamen die alten Hummerpötte wieder zum Vorschein, die an die besonderen Anfänge des Hauses erinnern.

Marie Klit - das Herz hinter Klithjem

Im Jahr 1925 kaufte Marie Nielsen den kleinen Ort an der Küste und machte daraus die Pension Klithjem. Im Winter unterrichtete sie als Lehrerin, aber wenn der Sommer nahte, reiste sie nach Vejers Strand. Hier öffnete sie die Türen des Gästehauses und empfing Gäste, die die Ruhe des Meeres und die frische Seeluft suchten.

Marie, die auch als Marie Klit bekannt wurde, drückte dem Ort schnell ihren Stempel auf. Mit natürlicher Herzlichkeit und Hingabe schuf sie ein Gästehaus, in dem sich die Gäste willkommen fühlten. Die Tage waren gefüllt mit Ausflügen zum Strand, gemeinsamen Mahlzeiten und langen, hellen Sommerabenden in den Dünen.

Sie hatte ein besonderes Herz für ihre Gäste - und besonders für die Kinder, die eine kleine Auszeit vom Alltag brauchten. Jeden Sommer lud sie benachteiligte und kranke Schüler aus ihrer Schule nach Vejers Strand ein, damit sie ihre Lungen mit frischer Seeluft füllen und die Freiheit des Meeres spüren konnten.

Pensionat Klithjem war also mehr als nur ein Ort zum Übernachten. Es war ein Ort voller Fürsorge, Präsenz und Wärme - mit einer Gastgeberin, die für die Menschen, die hier vorbeikamen, einen Unterschied machte.

Gäste von nah und fern

Die Menschen kamen von weit her, um die Küste und die besondere Atmosphäre in Klithjem zu erleben. Zeitungsberichte aus den 1930er Jahren berichten von Gästen wie dem Ingenieur Thimann und seiner Frau aus Berlin, dem Postmeister Jacobsen und seiner Familie aus Kopenhagen und dem Direktor Bang aus Nykøbing Falster. Klithjem war ein Ort, an dem man sich traf, an dem kleine Geschichten am Esstisch ausgetauscht wurden und an dem die Ruhe der Küste neue Energie gab.

Während der Kriegsjahre

Während der Besatzung veränderte sich der Charakter von Vejers. Das Gebiet wurde abgeriegelt und Klithjem übernahm eine neue Rolle als Kommandozentrale für Offiziere und Ingenieure, die Bunker und Befestigungen entlang der Küste bauten. Selbst in einer Zeit des Aufruhrs war das Haus ein Dreh- und Angelpunkt - ein Zeuge der Geschichte und der vielen Schichten, die die Westküste in sich birgt.

Die Geschichte geht weiter

Seit 1925 haben wechselnde Besitzer ihre Spuren in Klithjem hinterlassen. Aber niemand hat das verändert, was den Ort seit mehr als 100 Jahren so besonders macht. Im Jahr 2025 übernahmen die Familie Slaikjær und die Hvidbjerg Collection das Klithjem Badehotel - mit Respekt vor der Geschichte und einem Blick für die Zukunft. Heute ist Klithjem ein historisches Badehotel, in dem Küstentraditionen auf moderne Gastfreundschaft treffen. Ein Zufluchtsort für Gäste, die Ruhe, unberührte Natur und Zeit füreinander suchen.

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Heute

Ein Teil von etwas Größerem

Klithjem ist Teil der Hvidbjerg Collection, einer Familie von Ferien- und Unterkunftsangeboten an der Westküste Jütlands. Vom Naturcamping bis hin zu Hütten, Luxusvillen und Hotels

Auch wenn die Orte unterschiedlich sind, teilen sie die Philosophie, dass ein Urlaub nicht rückgängig gemacht werden kann. Das ist eine Verpflichtung - und deshalb bemühen wir uns, unseren Gästen ein großartiges Erlebnis zu bieten, bei dem Qualität und Präsenz im Mittelpunkt stehen.

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Geschichte in Kürze

Warum wir seit jeher das Meer suchen?

Wie viele Strandhotels dieser Zeit entstand auch Klithjem als Zufluchtsort für diejenigen, die die Ruhe und Intimität des Meeres suchten.

Strandhotels entstanden Ende des 19. Jahrhunderts als Reaktion auf die Industrialisierung, die die Städte mit Lärm und Ruß erfüllte. Das wohlhabende Bürgertum begann, sich an die Küsten zu wenden, und im Sommer strömten sie ans Meer. Nicht nur zum Vergnügen, sondern auch wegen der frischen, sauberen Luft, die Energie spendet und die Gesundheit fördert. Mit Koffern, Kellnern und der Erwartung von Komfort wurden die Hotels am Meer allmählich zu einem selbstverständlichen Teil des Sommerrhythmus an der Küste.

Auch wenn sich seither viel getan hat, ist es in vielerlei Hinsicht die gleiche Bewegung, die wir heute beobachten. Wir blicken auf das Meer, weil es uns ein Gefühl der Ruhe gibt und uns an das erinnert, was wirklich zählt: das Einfache und das Naheliegende.

Badehotels sind Teil des dänischen Kulturerbes, und Klithjem ist der Beweis dafür, dass die Tradition lebendig ist und gut funktioniert. Dass es immer noch Orte an der Nordsee gibt, wo die Atmosphäre warm, das Essen gut und das Tempo langsam ist. Genau so, wie es in einem Hotel am Meer sein sollte.

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Buchungsbereit

Erleben Sie die Geschichte des Strandhotels

Klithjem ist ein historisches Strandhotel am Vejers Strand an der Westküste von Dänemark. Das Strandhotel liegt direkt an der Nordsee, und hier können Sie die authentische Atmosphäre eines Strandhotels mit Ruhe, Nähe zur Natur und Zeit zum Durchatmen erleben. Es ist eine Oase für alle, die von einem Urlaub an der Nordsee träumen. Sei es ein ruhiges Wochenende zu zweit, eine romantische Auszeit vom Alltag oder Tage voller langer Strandspaziergänge und Zeit, die Natur zu genießen.

Worte und Bilder können nur einen Teil der Geschichte erzählen. Den Rest werden Sie spüren, wenn Sie das Strandhotel betreten.

Das Klithjem Badehotel öffnet am 17. Juni — Hier buchenDas Klithjem Badehotel öffnet am 17. Juni — Hier buchen